Weisheitsgeschichten aus aller Welt
Geschichten zu Mut und Furchtlosigkeit in einer
schwierigen Zeit

 

 

 

Wieder geht ein Jahr zu Ende und wir wollen das neue Jahr mit Mut und Zuversicht beginnen.
Weisheitsgeschichten können dai helfen, uns in Zeiten des Wandels auf das Wesentliche zu besinnen - auf das, was uns stärkt und dabei hilft, den nächsten Schritt zu tun.

 

Ich möchte einige dieser Geschichten mit Euch teilen und Euch einladen, selbst eine Geschichte zum Thema mitzubringen (bitte eine kurze Geschichte, damit alle die wollen, sich einbringen können).

 

Eine persönliche Einladung zum Jahreswechsel – zu Kaffee/Tee und Kuchen…und Geschichten zum Thema Mut und Furchtlosigkeit

Auf unseren Austausch freue ich mich – Tsunma JInpa

Samstag, 30.12.2023, 15:00 bis 18:00 Uhr
im alten Kloster, Obertorstr.10, Raum der Stille, 78315 Radolfzell

 

Veranstalter: Gelebter Dialog im alten Kloster.e.V.
Keine Anmeldung erforderlich, auf Spendenbasis
 
Anschließende Meditation und /oder Begehung der Spirale ist eine Option.

 

 

 

 

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Walderkundung mit Franziska Ponesch im November 2023

 

 

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Ein wunderschöner Ausklang der noch lange nachhallen wird!
Am Samstag, den 28.10.23 fand die Finisage der Ausstellung ‚religare – sich verbinden‘ ‚ statt. Gut 20 Personen hatten sich eingefunden um den Texten aus dem Johannes Evangelium, dem Avatamsaka -Sutra und den Worten Rumis zu lauschen – verbunden durch den Klang der Geige, die den Dialog musikalisch umsetzte.  Dieser wurde im Anschluss durch reghafte Diskussionen fortgesetzt, während es am kulinarischen Angebot nicht fehlte.
Klang/Marti Schruer und interreligiösen Texten/Pf.Heinz Vogel, Feride Gencaslan, Tsunma Jinpa

 

Die beiden Künstlerinnen, Andrea Dietz und Kerstin Weiland, haben in der Tat einen Raum für Verbundenheit und Begegnung geschaffen.
Es begann mit einem Abend voller Resonanz! – am 30.09.23
In Resonanz zu sein bedeutet u.a. sich berühren zu lassen. Ein Klang, ein Wort erreicht mich und findet Erwiderung – ein Hören und Antworten. Eine Herzensregung, ein Moment der Lebendigkeit, die mich verbindet und verwandelt. Wir lassen uns auch von den Kunstwerken berühren – die im Einklang mit dem Raum, auch den Raum verwandeln. Klang, Wort, Raum und unsere Herzensregung sind in Beziehung und im gegenseitigen Wandel begriffen.
Klang/Johannes Wilhelm und interreligiösen Texten/ Matthias Stahlmann, Vajramala

 

Verbinden – Verbunden – 21.10.23
Bei einem Workshop zum Thema Verbundenheit, erhält unsere Ausstellung ein neues Kunstwerk. Von 6 Frauen aus Schwemmhölzern und Draht verwoben, verbindet es sich wunderbar mit dem Raum und den anderen Werken.

 

Aber nicht nur die Veranstaltungen haben zur Begegnung/Verbindung beigetragen. Etliche Besucher wurden durch den Raum inspiriert und noch heute tragen Postkarten und Impuls-Karten die Vision unserer gegenseitigen Verbundenheit weit über die Grenzen des tatsächlichen Raumes hinaus – wir verbinden uns dadurch mit anderen Menschen - denen wir nahestehen und denjenigen, mit denen wir uns verbinden möchten.
Mögen wir dieses Netz der Verbundenheit aufrechterhalten – und uns immer weiter verknüpfen,  im Dialog und in der Begegnung.

 

Tsunma Jinpa 31.10.2023

 

 

 

 

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Bilder von der Vernissage der Ausstellung Religare

 

 

 

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religare – sich verbinden
Räume der Begegnung – innere und äußere

 

Eine Installation im Raum der Stille
Andrea Dietz & Kerstin Weiland

 

 

 

30.09. -  28.10.2023
im alten Kloster
Obertorstr. 10
78315 Radolfzell

 

 

 

Was verbindet, womit verbinden wir uns, wann fühlen wir uns verbunden – mit uns selbst, mit anderen, mit dem Raum um uns

 

Eröffnung: 30.09.23/ 18:00 Uhr mit Klang/Johannes Wilhelm und interreligiösen Texten/ Matthias Stahlmann, Vajramala, u.a.
Workshop:
21.10.23/14:00 Uhr – wir verbinden uns und gestalten ein gemeinsames Projekt
Abschlussfeier: 28.10.23: 16:00 Uhr/ mit Klang/Marti Schruer und interreligiösen Texten/Tsunma Jinpa, u.a.

 

Generelle Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag, Samstag: 11:00 bis 14:00 Uhr
Ohne Voranmeldung, Eintritt frei.

 

Die Künstlerinnen Andrea Dietz & Kerstin Weiland:
Wir arbeiten prozessorientiert und suchen den Dialog zwischen uns Bildenden Künstlerinnen und dem Geist des Ortes, den wir sichtbar machen und würdigen wollen. Der Raum dient uns als Inspirationsquelle und Anschauungsort alter und neuer Strukturen. Der Raum arbeitet mit uns und wir mit ihm.         www.bild-raum-kunst.de

 

 

 

 

 

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Radikales Erbarmen - Nachbericht

 

 

Es fühlte sich fast wie eine Familienfeier an, nicht zuletzt deshalb, weil Frau Dr. Williger von ihrer Mutter und einem süßen Möpschen begleitet wurde. Am Donnerstagabend war der Beginn von Schawuot – und so begann unser Abend mit der Erzählung über die Bedeutung dieses  Wochenfestes. Es ist eines der drei Pilgerfeste im Judentum und gedenkt der Offenbarung der schriftlichen, sowie mündlichen Tora an das jüdische Volk. Es ist ein ‚milchiges Fest‘ an dem gerne Käsekuchen gegessen wird und man liest das Buch Ruth.
Wir hingegen hören über die Herrschaft der Tiere und den Jugularismus (D.W.), was sich auf das Schlachten bezieht. In Deutschland werden jährlich etwa 2 Millionen Landtiere geschlachtet. Und doch ist das Thema auch passend zum Fest. Die jüdische Schrift wie sie überliefert wurde, ist eine Konsonantenschrift – was eine Flexibilität der Auslegung (der mündlichen Überlieferung) erlaubt. Im liberalen Judentum wird die Tora als einen fortschreitenden Dialog des Volkes Gottes mit seinem Gott gesehen. Es kann sogar als eine Verpflichtung angesehen werden, die mündliche Tora weiterzuentwickeln und sich damit den Fragen der modernen Welt zu stellen.
Es ist eine These von Dr. Williger, dass die hebräische Bibel (A.T.) indigenes, naturnahes Wissen enthält - Quellen, die durch Neuauslegung Brücken zwischen den alten Schriften und der jetzigen Welt werden können. Und damit zu einem neuen Bund mit der gesamten Schöpfung führen, der eine Verbindlichkeit darstellt und eine Verantwortlichkeit annimmt, die sich mit den Worten ‚hier bin ich‘ ausdrückt.
Können wir z.B. die gesamte Schöpfung im Bilde Gottes sehen, dann sind alle (Menschen und Tiere), in der Nachfolge Gottes. Erinnerung kam in die Welt – als Mensch und Tier. Aus Herrschaft über die Erde, wird ‚(be)schaft die Erde‘ (Neuinterpretation von D.W.) Das Schaf als Erinnerung daran, dass wir Mitgeschöpfe sind, Hirt:innen, die bewahren, schützen sollen, nicht Gewaltherrscher – dass wir maßhalten, unserer Gier Grenzen setzen sollen – Gieropfer darbringen, anstelle von Tieropfer!
Alle in der Nachfolge Noahs (Noachiden) können hierbei als Vorbild dienen – wobei die Arche symbolisch als Archetyp für die Artenvielfalt steht. Die Arche wird auch als Kiste/Schatzkiste übersetzt, ein Raum der göttlichen Anwesenheit und/oder Gewahrwerdung – aus dem heraus sich alles manifestiert. Auch das Weibliche, das Prozesshafte kommt hier zur Geltung.
Der Name Noah beinhaltet das Wort ruhen oder Pause und deutet somit auch auf eine innere Arche hin – ein in sich hineingehen, in sich ruhen – ein Ort indem unsere inneren psychologischen Bedürfnisse zur Ruhe gekommen und unsere Kräfte im Einklang sind. An Stelle des Beherrschens und der Überheblichkeit tritt die Demut, in der die Worte dienen und Mut stecken. Es ist ein Zurückziehen (Zimzum) vom Streben nach Äußerlichkeiten und weltlichen Begierden, was ein Handeln mit Radikalem Erbarmen und Großem Mitgefühl für alle Wesen ermöglicht und uns in Einklang bringt mit unserer Mitwelt.
Wir danken Deborah Williger für diese inspirierenden Impulse und den Einblick in die jüdische Gedankenwelt.

 


KJC 30.06.2023

 

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Impressionen des Tages des Friedens 8. Mai 2023

 

 

 

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Das Zeitgeschehen von innen sehen - Nachbericht

 

Träume können lebenserhaltend sein, indem sie uns helfen, Krisen und Traumata zu bewältigen, die uns zu überwältigen drohen. Oft haben wir unsere Ängste noch gar nicht bewusst wahrgenommen, wenn sie in unseren Träumen erscheinen - die uns oft auch Hinweise zur Lösung bieten und somit richtungsweisend sein können.
Inhalte aus dem persönlichen Unbewussten und dem kollektiven Unbewussten können gleichermaßen im Traum auftauchen und bieten einen Blick von innen auf das Zeitgeschehen. Man spürt, da liegt etwas in der Luft, es braut sich etwas zusammen. Man nimmt es auf (meist unbewusst) und es spiegelt sich im Traum wieder.
Im Angesicht der vielen Krisen, sprechen sie von einer Sehnsucht nach Heimat, einen Platz zu dem man nach Hause kommen kann. Auch eine Sehnsucht nach dem zuhause sein in der Sprache, der Muttersprache, die Zusammengehörigkeit und Identität bietet.
Krisen und Kriege fordern den Menschen heraus – sie zeigen Grenzen auf und doch wachsen Menschen in solchen Situationen auch über sich hinaus. Man findet sich solidarisch zusammen, kreiert neue Rituale, die verbinden und die Ehrfurcht vor dem Leben, der Erde ausdrücken.
Inmitten all der Gefahren findet man doch immer wieder Schutz, beweist großen Mut auch in kleinen Gesten und findet Hoffnung – selbst wenn man feststellen muss, dass auch die Hoffnung vielleicht nur ein Traum ist.
All das und vieles mehr erzählten die Träume, die Dr. Ingrid Riedel uns vorstellte. Sehr feinfühlig hat sie diese Träume ausgelotet und damit unsere eigenen Träume, Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen berührt. Wir sind sehr dankbar für diesen wertvollen Einblick.

 

KJC 03.05.2023

 

 
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Das Zeit-Geschehen von innen sehen.

 

Träume zum UkraineKrieg

 

Ein Vortrag von Ingrid Riedel
Freitag, den 21.04.2023,
18:00 bis 19:30 Uhr
im alten Kloster, Obertorstr.10, 78315 Radolfzell (2.OG).

 

Es geht dabei um reelle Träume von Menschen, die vom Ukraine-Krieg betroffen sind - ohne Partei ergreifen oder vorgefertigte Lösungen bieten zu wollen. Die Träume geben uns einen Röntgenblick in das Geschehen, sowie in die tieferen Schichten unseres Menschseins – auf allen Ebenen.

 

Referentin: Prof. Dr. Ingrid Riedel – Psychoanalytikerin (C.G.Jung), Honorarprofessorin für Religionspsychologie, Dozentin und Lehranalytikerin an den C.G.-Jung-Instituten in Zürich und Stuttgart. Ihre Themenbereiche sind Traum, Märchen und Mythen, sowie die Kunst-und Maltherapie.

Ort: im alten Kloster, Obertorstr.10, 78315 Radolfzell, 2.OG

Kosten: auf Spendenbasis

Anmeldung: Bitte vorab anmelden unter: [email protected] oder 017656944414

Veranstalter: Gelebter Dialog im alten Kloster e.V.

 

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Nacht

der

lebenden Bücher